Im Westen nichts Neues

Anlässlich der Veranstaltung „Ein Ort zum Lesen“ am 10. Mai auf dem Bebelplatz, haben wir diese Woche eine Rezension eines der Bücher, die 1933 genau dort verbrannt wurden: Im Westen nichst Neues. Ein Buch was nicht nur an den Ersten Weltkrieg erinnert, dessen Schrecken darstellt und mit diesem abrechnet, sondern uns zusätzlich als Denkanstoß dient, um die Erinnerung an die Geschehnisse vor 81 Jahren wach zu halten.

Friedhof der Unschuldigen

Der junge Ingenieur Jean-Baptiste Baratte soll den Friedhof der Unschuldigen mitten in Paris abreißen. Jedoch sind nicht alle von diesem Vorhaben begeistert, sodass der Abriss schon bald die ersten Opfer fordert. Andrew Miller hat die Atmosphäre von Paris am Vorabend der französischen Revolution mit tiefer historischer Kenntnis eingefangen. Er zeichnet ein authentisches Bild der Gesellschaft und der Zustände des Friedhofviertels.

Traumsammler

In „Traumsammler“ werden Einblicke in das Leben mehrerer Menschen gegeben, die unterschiedlicher nicht sein könnten, deren Schicksale doch eines verbindet, sie alle wurden durch die Kriege und Umbrüche in Afghanistan geprägt. Bewegend, spannend und authentisch beweist Khaled Hosseini wiederholt sein großes erzählerisches Talent .