Der Schatten des Sultans

Die junge Kamerunerin Bertha, die in ihre afrikanische Heimat zurückkehrt trifft dort auf die achtzigjährige Sara, die als Kind gezwungen wurde, ihre Eltern zu verlassen, um fortan an der Seite von Sultan Njoya zu leben. Zwischen den Frauen entspannt sich ein faszinierender Dialog, durch den Bertha und mit ihr die Lesenden in unzählige Lebensgeschichten rund um den Hof des Sultans eintauchen.

Krabat

Der vierzehnjährige Pest-Waise Krabat zieht hungrig und bettelnd durch die von Pest und dem Dreißigjährigen Krieg zerrütteten Lande, bis er – wie von einer inneren Stimme geleitet – an der Pforte einer düsteren Mühle landet. Mit der Zeit muss Krabat erkennen, dass er in eine Art „Schwarze Schule“ geraten ist, in der er und die anderen elf Lehrlinge in der Schwarzen Kunst unterrichtet werden.

Seitenflügel

In vielen kleinen Episoden, die sich wie Mosaiksteinchen aneinanderreihen, beschreibt Roland Lampe in seinem neuen Roman die Erlebnisse, Eindrücke, Sorgen und Freuden, Wünsche und Träume eines jungen Mannes aus dem Berliner Osten, der Ecke Oranienburger Straße in einem Seitenflügel wohnt, arbeitslos ist und sich vielfach schreibend betätigt.

Nichts – Was im Leben wichtig ist

„Nichts bedeutet irgendetwas,
das weiß ich seit Langem.
Deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun.
Das habe ich gerade herausgefunden.“
… befindet Pierre Anthons und sitzt fortan auf einem Pflaumenbaum, während seine Mitschüler_innen versuchen, ihm das Gegenteil zu beweisen.

1913 – Der Sommer des Jahrhunderts

Im April sitzt George Grosz in Berlin und zeichnet immer wieder die Explosion der Armut und des Reichtums. Im Juni schreibt der junge Bertolt Brecht ein Gedicht zum 25-jährigen Thronjubiläum des Kaisers und Emil Nolde reist am 5.11.1913 über das gelbe Meer, um endlich seiner Südsee näher zu kommen. Das „Who is Who?“ des Jahres 1913.

Rezension: Der Aldi-Äquator

Am kommenden Freitag, den 1. Februar, liest Christoph Wilkes bei uns aus seinem Buch „Der Aldi-Äquator“. Martha stellt euch das Buch vor: Vier Freunde fahren einmal quer durch Deutschland; und zwar von der polnischen bis zur holländischen Grenze, immer entlang der eher imaginären Grenze zwischen Aldi-Nord und Aldi-Süd. Eine skurrile Idee, die zu skurrilen Begegnungen führt…

Rezension: Revolution im Klassenzimmer

„Revolution im Klassenzimmer“ ist die gelungene Dokumentation des „Methodos“-Lernprojekts, das mit einer Revolution begann: 2007 entschied sich eine Gruppe von Jugendlichen, sich von ihrer Waldorfschule abzumelden und ihr Abitur selbst zu organisieren. Das Buch wird am 29.1. um 20 Uhr bei uns am Mehringdamm von der Autorin vorgestellt!

Millenium in Belgrad

Vladimir Pištalo erzählt in seinem Belgrad-Roman, wie Lebensentwürfe von Achtzehnjährigen zu Biografien werden, von denen 1980, als „Belgrad die ganze Nacht hell erleuchtet war” und „voll stummer Menschen”, noch niemand wusste, wie kurvenreich sie verlaufen würden.