Credit: Franziska Taffelt

In unserer neuen Reihe Frühbücher fragen wir Autor*innen, Musiker*innen, Unternehmer*innen und Kreative, welche Bücher sie über den Winter gebracht haben, warum sie sie jetzt an wen weitergeben und was im Frühling als nächstes gelesen wird. Mit dabei sind u.a. Agenturgründer Dominic Czaja und Musikerin Lary. Vielleicht ist bei ihren Lieblingsbüchern etwas für euch dabei oder ihr entdeckt neue Werke zum verschenken. So oder so, besteht hier keine Gefahr des zu früh oder spät buchens, denn für Bücher ist immer der richtige Zeitpunkt.

Im März schon durch mit dem Frühjahrsputz? Vorbildlich, dabei gehören für uns dazu nicht unbedingt zuerst strahlend saubere Fenster und frisch gewaschene Vorhänge sondern auch ein aufgeräumtes Bücherregal. Gerade nach dem Winter stappelt es sich neben Couch und Bett, da wird es Zeit sich zu trennen und Lieblinge weiterzugeben. Wegschmeißen ist natürlich keine Option und deswegen haben wir bei Persönlichkeiten aus Berlin nachgehakt, welche Bücher sie zum Saisonwechsel verschenken und was nachrücken darf.

In unserer neuen Folge erzählt Schriftstellerin und Autorin Mirna Funk von ihrem literarischen Saisonwechsel. Ihr Buch „Winternähe” hat Leser*innen auch bei Plusgraden begeistert, außerdem schreibt die Berlinerin und Tel Aviverin u.a. für Vogue, Emotion und Zeit. Zuletzt hat sie mit dem Kinderbuch „Wo ist Papa?” über diverse Familien begeistert. Welche Werke sie vielleicht auch mal ihrer Tochter Edda weitergeben wird, erfahrt ihr hier!
Welches Buch hat dich den Winter überstehen lassen & warum?

„Waldesdunkel“ von Nicole Krauss. Ich liebe ihre Bücher. Sie sind klug, sensibel und komplex.

An wen möchtest du es jetzt weitergeben?

An meine Freundin Lisa Wameling. Sie verschlingt Bücher. „Waldesdunkel” wird ihr sicher gefallen.

Welches Buch darf zum Frühling nachrücken?

„Männer, die sich schlecht benehmen“ von Joshua Ferris. 

Alles neu macht beim Berliner Büchertisch schon der April, denn zum Saisonwechsel werde ich euch Berliner Bücherliebhaber und ihre Favoriten vorstellen. Mein Name ist Katja Schweitzberger; Germanistin, Journalistin und schon ein paar Tage in diesem Internet unterwegs. Meiner Liebe zum gedruckten Wort hat die Millennial-mäßig hohe Bildschirmzeit seit 1999 jedoch keinen Abbruch getan und so verbinde ich ab sofort beides hier beim Berliner Büchertisch.

Gerade bei einem so emotionalen Thema wie dem hoffentlich niemals verschwindenden Buch verlasse ich mich am liebsten auf vertrauliche Empfehlungen. Und zwar nicht von anonymen Onlineshop-Bewertungen geschweige denn Likes sondern von Persönlichkeiten, deren literarischer Horizont weiter als bis zum Fernsehturm reicht.

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