19471_Wilkes_Aldi_GMD_fin4.inddAm 1. Februar liest Christoph Wilkes bei uns aus seinem jüngst bei S. Fischer erschienenen Buch „Der Aldi-Äquator“, einer schrägen Reisereportage. Vier Kerle brummen binnen einer Woche mitten durchs Herz der Finsternis: Deutschlands Provinz zwischen Aldi Nord und Aldi Süd, Lebensmittelläden abklappernd und seltsamen Zeitgenossen begegnend …

Der Aldi-Äquator trennt Deutschland in Aldi Nord und Aldi Süd. Diese imaginäre Linie fahren vier Jungs mit einem alten Ford binnen einer Woche ab – von der tschechischen bis zur holländischen Grenze. Das Buch ist der Extrakt dieser Reise durch Deutschlands unbekannte Mitte. Die vier schauen bei Discounter-Filialen herein und erkunden Ortschaften und Örtlichkeiten drum herum. Was und wer ihnen bei ihrem 660-Kilometer-Trip alles begegnet – das Buch lässt nichts und keinen aus.

Ein schräges „Road Movie“, ein Reisebericht, der skurrile Begegnungen dokumentiert, mit Sprüchen, launigen Kommentaren, persönlichen Reminiszenzen und nicht zuletzt Fotos garniert, an ein oder zwei Stellen gar ein wenig anrührend; insgesamt aber vor allem ein Schmöker mit Schmunzelfaktor, der darüber hinaus Einblicke liefert in ein geheimnisumwobenes Einzelhandelsimperium: denn auch über die Aldi-Brüder und wie man mit Billigläden Milliardär wird, erfährt man so manches.

Der Autor Christoph Wilkes, geboren 1961, ist freier Redakteur, Autor und story analyst für Fernsehen, Film, Werbung, PR; Art Fotografie. Er lebt in Berlin.

Auf einen Blick:

Was: Lesung: „DerAldi-Äquator“

Wann: Freitag, 01.02.13, ab 20 Uhr

Wo: Berliner Büchertisch, Mehringdamm 51, 10961 Berlin

Eintritt: 4 Euro (inklusive einem Softdrink und einer Portion Suppe)