Alle Beiträge dieses Autors

Joseph Roth in Berlin

13. September 2017 | Von
Joseph Roth in Berlin

Als Marlene Dietrich 1936 nach ihrem Lieblingsbuch gefragt wird, nennt sie den Roman „Hiob“ von Joseph Roth, welcher 1930 erschien. Zwei Jahre später wird sein Werk „Radetzkymarsch“ veröffentlicht – für den bekannten Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki eines der 20 bedeutendsten Bücher, die in deutscher Sprache verfasst wurden. Doch Joseph Roth war auch ein sehr produktiver Journalist,
[weiterlesen …]



Textetunnel: Über die Schönheit der Nase

1. September 2017 | Von
Textetunnel: Über die Schönheit der Nase

Das mit Abstand meistgepriesene Sinnesorgan des Menschen ist – na, raten Sie mal – genau: das Auge. Paarweise auftretend, funkelt es wahlweise hell wie die Sterne, leuchtet, strahlt oder glänzt, versprüht Witz und Charme, schimmert blau wie das Meer oder der Abendhimmel, scheint grün wie Smaragd oder braun wie Bernstein und ist umgeben von einem Kranz kunstvoll geschwungener Wimpern, über dem sich schützend die sanfte Wölbung der Brauen erhebt.



Textetunnel: Mehr Freude am Fremden!

14. August 2017 | Von
Textetunnel: Mehr Freude am Fremden!

Du Jus-Pik Inge lisch? Ein Plädoyer für mehr Freude am Fremden. Anglizismen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wir nutzen Smartphones, Apps, checken Mails, trinken Smoothies, essen Veggie-Burger, chillen am Pool, betreiben urban gardening, und Networking, machen ab und zu Power-Napping, sind für offen für Foodsharing, Flatsharing, Couchsurfing, Carsharing, haben Connections oder nicht, fühlen uns wohl in unserer Hood, sind im Flow und pflegen unseren Style. So weit, so gut.



Textetunnel: Über das (Ver-) Lesen

27. Juli 2017 | Von
Textetunnel: Über das (Ver-) Lesen

Ein Gaul-Tier namens Jean-Paul: über das (Ver-) Lesen Was tun wir, wenn wir lesen? Wir erfassen schriftlich niedergelegte Inhalte mit unserem Verstand. Das kann – abhängig von der Art des zu erfassenden Inhalts – informativ sein, schockierend, lustig oder ärgerlich. So weit, so einfach. Manchmal scheint unser Verstand aber schlicht keine Lust zu haben, uns
[weiterlesen …]



Der Wert von Büchern

24. Juli 2017 | Von
Der Wert von Büchern

Der Geruch von Büchern kann sehr unterschiedlich sein. Seien es neue Bücher, sie riechen eher süßlich, nach Klebstoff, Druckerschwärze, manchmal sogar leicht penetrant oder alte Bücher, ihr Geruch ist meist muffig oder sie riechen, entgegen ihres äußeren Erscheinungsbildes, nach absolut gar nichts, als hätte man ihren Seiten oft genug Luft gegönnt, indem sie wissbegierig durchblättert
[weiterlesen …]