10.5. „Ein Ort zum Lesen“

5. Mai 2014 | Von | Kategorie: Aktuelles

Ein Ort zum Lesen

 

 

 

 

Dank eurer Hilfe haben wir es geschafft! Der Berliner Büchertisch kann am 10. Mai 2014 von 12h-20h gemeinsam mit Akteurinnen aus dem Bookcrossing-Netzwerk mehr als 1000 Bücher für die temporäre Kunstinstallation „Ein Ort zum Lesen“ zur Verfügung stellen! Wir danken euch für die vielen tollen Buchspenden!

Ein offenes Bücherregal und 30 Stühle sollen am 10.5. als öffentliche Bibliothek an die Ereignisse der Bücherverbrennung im Jahr 1933 erinnern. Die von Jürgen Breiter und Katja Cappelen initiierte Aktion findet bereits zum sechsten Mal statt.

Eine von 30 Stühlen eingefasste Regalskulptur mit Werken der von den Bücherverbrennungen im Jahr 1933 betroffenen Autoren und Autorinnen dient am 10. Mai auf dem Bebelplatz (Berlin-Mitte) als Denkanstoß, um die Erinnerung an die Geschehnisse vor 81 Jahren wach zu halten. Die Bücher aus der Regalskulptur können vor Ort gelesen oder nach dem Prinzip des Bookcrossings aus der Regalskulptur mitgenommen oder eingestellt werden. Die Regalskulptur kehrt nach dem 10. Mai wieder in den Eingangsbereich der juristischen Fakultät zurück, sodass dort auch noch zu einem späteren Zeitpunkt Bücher entnommen, eingestellt oder getauscht werden können.

„Ein Ort zum Lesen“ findet dieses Jahr bereits zum sechsten mal in Form einer kulturellen Intervention im Stadtraum statt. In den vergangenen Jahren luden rote, orangene und graue Stühle mit jeweils einem Werk aus der Liste der verbrannten Bücher Passanten und Besucher dazu ein, einen Moment zu verweilen und sich mit der Literatur der verbrannten Dichter zu beschäftigen. Die Stuhlinstallation wurde letztes Jahr durch eine Regalskulptur im Eingangsbereich der juristischen Fakultät welche das ganze Jahr zugänglich ist erweitert. Die Betreuung der Regalskulptur erfolgt in Zusammenarbeit mit Akteurinnen aus dem Bookcrossingnetzwerk welche den Bücherbestand pflegen und auffüllen.

Dieses Jahr wird die Regalskulptur am 10. Mai erstmalig auf dem Bebelplatz den Mittelpunkt der Stuhlinstallation bilden. In Form einer kleinen Bibliothek im Stadtraum beabsichtigen die beiden Initiatoren, Jürgen Breiter und Katja Cappelen, in Kooperation mit den Bookcrossern und dem Berliner Büchertisch e.V. die von den Ereignissen der Bücherverbrennung betroffenen Autoren und Autorinnen und ihre Werke genau an dem Ort, an welchem der Versuch unternommen wurde, diese Werke für immer zu vernichten, in lebendiger Erinnerung zu halten.

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